Self-Service, vier Stationen, kein RFC-Zugriff auf Ihr Kundensystem nötig. Hauptpfad für Custom-Code-Analyse vor S/4-Migration. Ein optionaler Erweiterungs-Pfad für ABAP-Code-Generierung folgt darunter.
Ihr Senior-Berater führt im Mandanten-System einen der zwei SAP-Standard-Exporte aus — das System verlässt kein einziges Byte. Variante A: ATC-Lauf in SE38/SE80, dann /UI2/ATC_RUN_RESULT_DOWNLOAD als XML. Variante B: Im Custom-Code-Migration-Cockpit (Transaktion SYCM oder /SDF/CUSTCODE_REPORT) den ZIP-Export ziehen.
Kein RFC, kein Tunnel, kein Berater-Account auf Mandanten-Seite für ERPforgeAI nötig. Beide Exporte sind reine SAP-Standard-Tools, die Sie ohnehin verwenden dürfen.
XML- oder ZIP-Datei wird per Drag-and-Drop in den Browser geladen. Pro Mandant ein eigener Workspace mit getrennter Aufbewahrung. Vor dem Hochladen: optionaler Layer-A-Redaktor, der Identifikatoren (System-IDs, Hostnames, Mandanten-Klartextnamen) durch Platzhalter ersetzt — bevor Daten Ihre Workstation verlassen.
Upload-Limit aktuell: 5.000 SYCM-Reference-Einträge pro Audit. Bei extrem großen Custom-Code-Bases läuft die Reference-Auswertung im Sample-Modus — dies wird vor Pilot-Start offen besprochen, siehe Preise.
Jeder Custom-Code-Befund wird klassifiziert nach Clean-Core-Level A/B/C/D: A = trennscharf in Z-Namensraum, kein Migrationsrisiko. D = tiefer Eingriff in SAP-Standard, hoher Aufwand. Modifikationen werden separat ausgewiesen mit Paket, Komponente und Aufwandsbild. Z-Eigenentwicklungen erhalten einen Migrations-Pattern-Tag (z.B. FAE-Loop → ABAP-SQL-Joins bei S/4-Migrationen).
Modell-Audit-Trail pro Befund: Welches LLM, welche Eingabe-Snippets, welche Heuristik. Ihre Senior-Berater prüfen, korrigieren, überstimmen — korrigierte Fälle fließen in unsere Lernschleife (anonymisiert, nur ABAP-Pattern, nie Mandanten-Daten).
Drei Output-Formate aus einem Audit: PDF für das Mandanten-Lenkungsausschuss-Meeting, XLSX mit allen Befunden für Backlog-Import (JIRA-Mapping vorbereitet), CSV für weitere Auswertung. Alle drei im Branding Ihrer Beratung — Logo, Farben, Footer-Texte, Rechtshinweise. ERPforgeAI taucht in keinem Output auf, auch nicht in den Datei-Metadaten.
Re-Run beliebig oft — wenn Sie Klassifikations-Schwellen nachjustieren oder neue Findings nach einem Folge-ATC-Lauf hinzuziehen wollen, ist das Teil des Workflows, nicht ein Counter.
Eine ausführliche Praxisbeschreibung dieser Pipeline mit Mini-Case und Effort-Daten finden Sie im Blog-Beitrag zu ATC-XML-Auswertung →
Für DACH-Beratungen mit öffentlich-rechtlichen Mandanten ist der Datenfluss Pflichtprüfung. Hier die vier Stationen, die ein Befund durchläuft.
Was nicht passiert: Mandanten-Daten verlassen den Hetzner-DE-Verbund nicht. Es gibt keine US-Sub-Processors. Anthropic verarbeitet die LLM-Anfrage in EU-Region, sofern der Anthropic-EU-Endpoint stabil verfügbar ist; siehe Sicherheits- und Datenschutzmodell für die aktuelle Region-Karte.
Das Tool nimmt Ihrer Beratung den Erstsichtungs-Aufwand ab. Es ersetzt nicht die Senior-Bewertung und nicht die Mandantenkommunikation.
Der ATC-Lauf bleibt Ihre Aufgabe (oder die Ihres Mandanten). ERPforgeAI verarbeitet das XML-Ergebnis — es ersetzt nicht den Lauf selbst.
Klassifikationen sind Vorschläge mit Audit-Trail. Die finale Migrations-Entscheidung pro Befund trifft Ihr Senior-Berater — das ist im AGB explizit festgehalten.
Die Kommunikation an den Mandanten läuft über Ihren Account-Manager, mit Reports im Branding Ihrer Beratung. ERPforgeAI hat keinen direkten Mandantenkontakt.
ERPforgeAI ist unabhängig von der SAP SE. Wir nutzen ausschließlich SAP-Standard-Schnittstellen (XML/ZIP-Export). Keine SAP-Lizenz wird für ERPforgeAI benötigt — Ihre vorhandene SAP-Lizenz reicht.
Für Beratungen, die nach der Audit-Phase ohnehin Z-Code zur Migrations-Bereinigung schreiben müssen, gibt es eine zweite Pipeline: ABAP-Code-Generierung mit System-Steckbrief. Drei Schritte, kein Muss, in jedem Pilot freigeschaltet.
Kopieren Sie Z_ERPFORGE_01_STECKBRIEF in SE38 auf dem System Ihres Kunden. Das Programm erkennt automatisch: Release, SP-Level, 14 ABAP-Sprachfeatures, installierte Komponenten, Tabellen und Funktionsbausteine.
=== System Steckbrief === System-ID: NPL SAP_BASIS: 740 SP30 Systemtyp: ECC + BW + HR === Feature-Checks === Inline DATA() AKTIV NEW #() AKTIV CORRESPONDING #() AKTIV COND / SWITCH AKTIV REDUCE INAKTIV FILTER INAKTIV Mesh Types INAKTIV === Komponenten (CVERS) === SAP_ABA 740 SP30 SAP_HR 608 SP99 SAP_BW 740 SP30 === Tabellen === BSEG existiert ACDOCA nicht gefunden
Laden Sie den Steckbrief hoch – Ihr Kundensystem wird automatisch erkannt. Optional: DD-Export für exakte Felddefinitionen. Dann beschreiben Sie Ihre Anforderung in Klartext.
In ~15 Sekunden erhalten Sie syntaxfehlerfreien ABAP-Code. Angepasst an das exakte System: Kein COND #(), wenn der Kernel es nicht unterstützt. Sie reviewen, passen Details an und liefern an Ihren Kunden.
Inline DATA() nur, weil der Steckbrief es erlaubt. Auf einem 7.00-System stünde hier DATA gt_output TYPE TABLE OF ty_output.
Demo-Analyse kostenlos. Pilotpartner-Programm: €4.900 / 60 Tage.
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